Charlie, Charly sein Wurfbruder

 

wie ihr wisst, hat unser Charly einen realen Wurfbruder. Er heißt witzigerweise auch Charlie. Aber die Schreibweise ist anders.

Er hatte auch keinen guten Start in sein junges Katerleben.

Aber lasst es Euch am besten von Charlie selbst maunzen......


 

Ok, dann maunz ich Euch meine Geschichte mal.......

Wie das genau kam, das es mich gibt, weiß ich nicht. Egal, ich bin hier und ich bin ein Super-Kater! Brustrausstreck
Ich glaube, ich bin mit meinem Wurfbruder Charly (ja, gleicher Name nur anders geschrieben, er hat ja auch dieselbe Farbe wie ich , nur auf der Nase ist er anders) zu den neuen Dosis gekommen. Das war ein Ehepaar mit 2 Kindern. Die großen Dosis haben sich irgendwann nicht mehr verstanden und sich getrennt. Uns Katzenbrüder haben sie dann auch getrennt, weil jeder einen haben wollte. Ich bin bei der Frau und den Kindern geblieben.
Das war aber nicht so schön, weil die Frau gar kein Gefühl für Katzen hat (Sandra sagt, dass hat sie sofort gesehen, als sie mich da besucht hat). Außerdem haben die Kinder mich nicht in Ruhe gelassen, hat die Dosi von meinem Wurfbruder erzählt (der ist nochmal umgezogen, zu der Schwägerin und dem Schwager von seinem Dosi. Jetzt geht’s im richtig gut da.). Die kennt die Sandra nämlich auch. Aus dem Facebook wichtignick. Die Dosi von dem Charly hat da ein neues Zuhause für mich gesucht.


Die Sandra wollte eigentlich nicht. Hat lange hin und her überlegt, sagt sie. Mautz Weiß gar nicht warum! Ich bin ein toller Kater! Mich muß man liebhaben! Das hab ich ihr dann auch gezeigt, als sie mich besucht hat. „Nur zum gucken. Der muß ja auch zu Kimba und Louis passen“ hat es geheißen. Sie hat sich auf den Boden gesetzt (wieso macht die das eigentlich immer?) Sie hat mir ein Leckerchen hingehalten und ich bin dann direkt hin und wäre ihr am liebsten direkt auf den Schoß gekrabbelt, ich ess halt gerne. ;-) Dann hab ich mich schmusen lassen.
Meine alte Dosi hat in der Zeit ganz schnell mein Futter und Spielzeug zusammengepackt. Dann hat sich mich gelockt und ganz unsanft in den Transporter gestopft. Als Andenken hab ich hier noch einen dicken Kratzer auf der Hand mitgegeben. So! So geht man nicht mit einem Pommesteddy-Kater um!

 

Die Sandra hat mich dann mit der Tanja und dem Frank (den Dosis vom Charly) in so ein Brummdings gebracht, ein paar Minuten später haben sie mich in ein anders Brummdings gepackt. Da bin ich dann mit der Sandra alleine lange gefahren (eine Stunde oder so). Sie hat mich dann eine Treppe hoch getragen und an der Stelle wo sie Kimba und Louis den Transporter aufgemacht hat, meinen auch aufgemacht. Ich hab da ein Katzenklo gesehen. Aber ich bin nicht rausgegangen, ich hatte nämlich Angst! Und wie!!
Eigentlich bin in ein kleiner Angstkater, gar nicht so groß und stark wie ich immer tue. Aber das muß ja nicht jeder wissen, ihr erzählt es ja keinem, oder?

 

Jedenfalls hat die Sandra dann den Transporter genommen, und nebenan in dem Raum ins untere Regalbrett gestellt. Da gibt’s ein Foto von, müßt ihr mal gucken. Dann hat sich mich alleine gelassen und sich da hinten in dem anderen Raum (Wohnzimmer nennt sie das) mit Kimba und Louis beschäftigt. Die Wohnzimmertür hat sie erst mal zugemacht.
Ich hätte mich umgucken können, aber ich hab lieber noch ne Stunde gewartet, dann hab ich mir den Raum angeguckt, bin immer von einer in die andere Ecke geflitzt. Zum Glück ist das eine richtige Katzenwohnung, ganz viel Platz zum verstecken!
Als ich mich da umgesehen hatte, und nicht mehr ganz so viel Angst hatte, bin ich mal rüber ins Schlafzimmer. Aber da ist nicht ganz so viel Platz zum verstecken, also bin ich wieder zurück.
Gegenüber von dem Raum wo sie mich reingestellt hat, ist noch ein kleiner, ohne Fenster, da steht ein Katzenklo und da sind so Dinger wo manchmal Wasser rausläuft. Das Stück mit den beiden Räumen und dem Flurteil hab ich erstmal zu meinem Revier erklärt, selbst Sandra hab ich nur ganz ungern in den dunklen Raum gelassen und sie ordentlich ange-faucht und laut geknurrt. Ich glaub sie hat Angst vor mir gehabt. Dann hat sie irgendwann alles dunkel gemacht und ist schlafen gegangen.
Ich hab dann ganz viel geschrien und an der Wohnungstür gekratzt. Ich wollte da raus. Sandra mußte dann schwere Kisten vor die Tür stellen, damit ich nicht mehr dran kann. Sie will keinen Ärger mit dem Vermieter wegen einer kaputten Tür bekommt. Sie hat mich dann mit ins Bett genommen. Da hab ich mich dann beruhigt, und ein bißchen geschmust. Irgendwann hab ich glaub ich auch ein bißchen geschlafen. Sandra sagt, sie hätte nur eine halbe Stunde geschlafen. War das alles aufregend!

 

In den nächsten Tagen hab ich mir die Wohnung genau angeguckt, jeden Tag ein bißchen mehr. Ordentliche Revierkämpfe mit Kimba und Louis gemacht, Louis hab ich dabei eine doofe Macke am Auge gemacht. Soll er euch aber selber erzählen. Jetzt hab ich mich eingewöhnt, die Wohnung ist groß genug für alle, wir haben einen tollen Balkon mit Kratzbäumen drauf. Und Katzennetz, natürlich!
Ich kann spielen, fressen, schmusen, schlafen, schön abwechselnd, und das wichtigste: Wann ICH will! Ein richtiges Katerleben eben. schnurrrrrrrrr

 

Dezember 2018
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