Tiger putzt ihr Pfötchen

Die richtige Pflege für alle Felle

 

 

Das Fell deiner Samtpfote muss einiges aushalten können - Wind, Regen, Hitze, Streicheleinheiten, Raufereien und mitunter auch den ein oder anderen Parasiten.

Das kann nur richtig funktionieren, wenn das Fell gepflegt und sauber ist. Normalerweise benötigt dein Stubentiger bei der Reinigung keine Unterstützung - dennoch gibt es einiges, was sie du kannst, um deinem Tier beim täglichen "Großputz" zu helfen. Wieviel Hilfe deine Katze bei der Pflege benötigt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab.

Mausi pflegt ihre Pfote

Von der Beschaffenheit des Fells:

Gerade das Fell von Langhaarkatze wie beispielsweise Persern ist pflegeintensiv und auch Tiere mit einer kräftigen Unterwolle müssen regelmäßig gebürstet werden

 

 

Vom Alter des Tieres:

Junge Tiere und Senioren benötigen besondere Aufmerksamkeit. Katzenbabys müssen trotz eines angeborenen Putzinstinktes in den ersten Lebenswochen zunächst durch die strenge Putzschule ihrer Mutter gehen. Erst nach sechs Wochen sind sie fit genug, selbst für "Ordnung und Sauberkeit" zu sorgen. Vorwiegend zwischen der zweiten und achten (selten bis zur 20.) Lebenswoche kann sich manchmal der seidenweiche Babyflaum an bestimmtenKörperstellen (Unterbauch, Nacken, Hinterkopf, Rücken) mit den Fingern urplötzlich leicht wegzupfen lassen.

Der Grund: Normalerweise entwickelt sich das zweite Babyfell, ohne daß das erste abgestoßen wird - manchmal ist aber genau das Gegenteil der Fall. Das ist weiter kein Drama, also rupfe sachte (natürlich nur dort, wo dir das Fell "von alleine" in die Finger fällt) und erspare dein Tier den Tierarztbesuch, denn in Kürze wird die Pracht von ganz alleine wieder sprießen. Ältere Tiere dagegen verlieren nach und nach ihre Gelenkigkeit - und kommen unter Umständen mit der Zunge nicht mehr an jede Stelle ihres Körpers. Bei Kastraten und sehr alten Katzen kann sich ungeachtet des Geschlechts zudem durch ein hormongesteuertes Ungleichgewicht bzw. den biologischen Abbau das Haarwachstum zügig gegen Null entwickeln (Alopezie). Oder sie neigen im Gegenteil zu übermäßiger Behaarung, die oft auch noch fett und filzig wirkt. Hier ist verstärkte Hilfe nötig - möglichst zunächst in Absprache mit dem Tierarzt.

 

 

Vom Gesundheitszustand:

Trächtige Katzen, kraanke oder auch zu dicke Tiere sind mitunter nicht in der Lage, sich mit der notwendigen Sorgfalt zu pflegen. Eine schwere Geburt beispielsweise kann die Katze durchaus eines Großteils ihres Fells berauben - wie überhaupt starke Belastung, etwa in der Säugeperiode, und systematische Einflüssse, beispielsweise fieberhafte Erkrangungen, unter Umständen vermehrten Haarausfall zur Folge haben können.

 

 

Von der Haltungsbedingungen:

Das Fell eines Freigängers ist normalerweise größeren Belastungen ausgesetzt als das einer reinen Wohnungskatze; auch ist die Gefahr größer, daß sich Tiere mit Ausgang Parasiten zuziehen oder im Kampf mit Artgenossen verletzt werden. Eine regelmäßige Kontrolle des Fells, aber auch der Haut, ist hier Pflicht.

Fellwechsel:

Im Frühjahr und im Herbst machen Katzen - ganz unabhängig von ihrer Rasse - einen Fellwechsel durch, um ihre "Ausstattung" den sich ändern - den klimatischen Bedingungen anzupassen: mehr und dichtere Unterwolle für die kältere Jahreszeit; ein dünneres, luftiges Haarkleid für heiße Sommertage. Dieser Wechsel kann allerdings bei reinen Wohnungskatzen, die an eine relativ gleicher Zimmertemperatur gewöhnt sind und das ganze Jahr über ein wenig haaren, deutlich weniger ausgeprägt ausfallen als Freigänger oder wildlebenden Tieren. Dennoch braucht das Fell des Tieres während dieser Zeit mehr Pflege als sonst; abgestorbene Haare sollten regelmäßig ausgebürstet werden.

 

 

 

Quelle: "Meine Katze Gesund und Fit" von Ursula Birr

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